Jahresbericht der Bundeswehr 2016 macht deutlich: Deutschland? Nie wieder!

Jahresbericht der Bundeswehr 2016 macht deutlich: Deutschland? Nie wieder!

oder

Sag mir wo die Blumen sind.

Lesezeit inkl. Analyse der Quellen circa 30 Minuten.

Hi Lesende,

hebts euch mal auf (archivieren) und studiert die Seiten 54-57 und darüber hinaus (ggf. Seite 34 hinsichtl. Vorwürfe gegeg AfDler Uwe Junge) im

Jahresbericht 2016 »Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten« [1]

die einen einen groben Ausschnitt darüber geben was bei der Bundeswehr so an Rassismus, Antisemitismus, Naziverherrlichung, Mobbing und sexuelle Belästigung etc. pp. läuft.

Es wird im Bericht der Eindruck vermittelt man bemühe sich etwas dagegen zu unternehmen, ist aber chronisch unterbesetzt (Zitat): »Diese war zunächst mit drei Dienstposten ausgestattet, wobei monatelang zwei davon krankheitsbedingt unbesetzt waren. Einzelne Abordnungen von Rechtsberatern aus den unterschiedlichsten Dienststellen konnten die Folgen der Unterbesetzung nur bedingt auffangen.« (Seite 56)

Zudem mischt dort informationell das Amt für den militärischen Abschirmdienst (MAD) mit, wohin das führt hat der Fall Uwe Mundlos (u.A. später NSU) [2] gezeigt.

Ausschnitte aus dem Jahresbericht der Bundeswehr 2016 (ggf. Triggerwarnung für Lesende):

»Ein Rekrut veröffentlichte ohne Kommentar die Abbildung eines offenbar aus der Zeit des Nationalsozialismus stammenden Plakates, das einen Soldaten der Waffen-SS und ein Mitglied der Hitler-Jugend zeigt. Im linken Bereich des Plakates sind SS-Runen abgebildet. Im unteren Bereich befindet sich die Aufschrift: „Deutsche Jugend meldet sich freiwillig zur Waffen-SS“. Die etwa 40 Mitglieder dieser WhatsApp-Gruppe waren Rekruten aus seiner Einheit.«

»Ein Jäger veröffentlichte in einer WhatsApp-Gruppe ein Bild von einem farbigen Jungen mit der Bemerkung „Das ist Matubo, sein Schulweg beträgt täglich drei Stunden. Spende jetzt fünf Euro und wir kaufen eine Peitsche und garantieren, dass der faule Nigger es in acht Minuten schafft“. Gegen den Soldaten wurde eine empfindliche Disziplinarbuße verhängt.«

»Eine Soldatin monierte den Umgangston innerhalb eines Lehrgangs. Sie führte an, dass vielfach frauenfeindliche Äußerungen durch Ausbilder gefallen seien. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass ein Ausbilder sich tatsächlich in einer Weise geäußert und verhalten hatte, die nicht den Erwartungen an einen militärischen Vorgesetzten entsprechen. Äußerungen wie: „Wie sage ich immer: Zu dumm zum Fressen, zu dumm zum Ficken, aber Hauptsache alles kaputt machen.“ sind untragbar und in keiner Weise mit der Vorbildfunktion von Ausbildern und Vorgesetzten vereinbar.«

Nach einem anonymisierten Vorfall aus dem Jahresbericht der Bundeswehr [1] wird aktuell(!) gegen den rheinland-pfälzischen AfD Landtagsabgeordneten und Oberstleutnant a.D. Uwe Junge ermittelt [3], der u.U. demnächst seine Immunität im Landtag verliert und es nun informationell so darstellen möchte [4], als würde er selbst beantragen seine Immunität aufheben zu lassen, um an der Aufklärung mitwirken zu können.

Mutmaßlicher Ausschnitt der anonymisierten Auffälligkeiten des AfDlers Uwe Jung (Seite 34 Bericht [1]):

»In einem anderen Fall wurde eine lesbische Soldatin durch Äußerungen ihres Vorgesetzten diskriminiert. Sosagte er zum Beispiel: „Sie können ja sogar wie eine Frau aussehen“ und „Ehe und Familie sind in Artike l6 Grundgesetz besonders geschützt: Mutter + Vater + Kinder; die Nation braucht deutsche Kinder“. Von der Einleitung eines gerichtlichen Disziplinarverfahrens wurde wegen der

Freistellung des Vorgesetzten vom Dienst zur Wahrnehmung eines politischen Amtes (!)

und seines baldigen Ausscheidens aus der Bundeswehr abgesehen. Es wurde allerdings ein Verstoß gegen die Grundsätze der Inneren Führung und die Fürsorgepflicht festgestellt.«

[1] http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/109/1810900.pdf

[2] www.mdr.de/fakt/mundlos-akte102-downloadFile.pdf

[3] http://www.wiesbadener-kurier.de/politik/rheinland-pfalz/uwe-junge-holt-vergangenheit-als-soldat-ein_17736459.htm

[4] http://www.wormser-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/mainzer-afd-fraktionschef-uwe-junge-will-seine-immunitaet-aufheben-lassen_17737811.htm

Trotz all dem Wahnsinn und das ist bei weitem nicht alles, schönes Wochenende.

aG
Uli

P.S.: Deutschland? Nie wieder!

P.P.S.: Das Segelschulschiff der Bundeswehr wird nun für ca. 75 Millionen Euro renoviert.
»Die ursprünglich veranschlagten zehn Millionen Euro Kosten stiegen während der Arbeiten auf zuletzt 75 Millionen Euro, weil immer neue Schäden entdeckt wurden. Im Januar entschied Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), dass die „Gorch Fock“ dennoch saniert und dann bis mindestens 2030 zur Verfügung stehen wird.«
Was man mit dem Geld alles an humanistischen Leistungen für die Bevölkerung tun könnte … ? Ne ganze Menge guter Dinge.

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