Phänomenologie: Während sich die Facebook-Manövriermasse …

… ihr aufgebrachtes Seelchen aus dem Leib klickt – die aktuellen Blog-Stats geben das durchaus her, denn ein Großteil der Klicks kommen via facebook – hab ich Gelegenheit ein neues oder besser gesagt ein gebrauchtes Buch anzufangen. Es heißt „Phänomenologie der Erfahrung“ (Originaltitel „The Politics of Experince“) und wurde von Ronald D. Laing verfasst.

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Aktuelle Statistiken: Israel ist diesmal nicht dabei, dafür kommen Zugriffe aus Ukraine.

Aber wie komme ich dazu? Letzte Woche war ich ins Kino Lumière eingeladen. Dort lief der Film High-Rise (OmU) auf den ich hier nicht näher eingehen möchte, schließlich schreib ich als Konsument keine Film-Rezensionen, zumindest noch nicht. Der Hauptprotagonist im Film hat den Namen Dr. Robert Laing, nun hat es einem keine Ruhe gelassen, da der Name nicht unbekannt sei und man hat nachgeschaut und Tatsache, der Name wird in der antipsychiatrischen Bewegung häufig genannt und wer sich schon mit Phänomenologie intensiv beschäftigt hat, dem dürfte der Name Ronald D. Laing nicht unbekannt sein.

laingUnd jetzt kommt es: Am Donnerstag war ich nach gemeinsamen Spaziergang einkaufen, nach dem Einkauf gab es je noch ein Bällchen Eis für uns, auf dem Heimweg kamen wir noch an einem Antiquariat vorbei und da findet mich ein Buch, eben jenes oben genannte. 4 € hat es gekostet und überschreitet genau genommen mein monatliches Bildungsetat, das laut Gesetzgeber regulär bei 1,54 € (Siehe Tabelle) im Monat liegt. Dafür gibt es dann gegen Ende des Monats nur noch Weißbrot-Toast mit geschenkten Honig, falls überhaupt, aber das ist es mir wert.

 

Das mit dem Etat zur Bildung ist so eine Sache, jene die dieses SGB-Gesetz verabschiedeten nennen das „fördern und fordern“ – die Römer hatten den Daumen: Daumen hoch = Fördern – Daumen runter = Tod.

Nun lese ich die Schrift von Laing und stelle fest, das ich mit meinem mit Mühe und Not gerade mal erfolgreichen Hauptschulabschluss und abgeschlossener Handwerks-Lehre sehr gut mit dem Text auskomme – will sagen: Ich musste bisher keinen Begriff im Fremdwörterbuch nachschlagen. Gespannt was aus dem Inhalt des Buches von Laing für mich resultiert und welche Früchte es trägt.

Das Buch „Phänomenologie der Erfahrung“ kann im Suhrkamp-Verlag immer noch bestellt werden.

P.S.: Verlasst die Drecksplattform Facebook! Lest Bücher die euch finden! Tauscht euch mit real existierenden FreundInnen und Bekannten darüber aus was euch beschäftigt und seid bereit auch ihnen Gehör zu schenken!

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