Göttingen: Von Hunden, nem Schwanz und Fahnen im Wind

Eine Polemik. Ein Hyperlink-Massaker.

Schwanzhund.

Das in Göttingen der Schwanz mit dem Hund wedelt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Da hilft auch keine Ausstellung (der in keiner Weise eine Distanzierung der Göttinger Polizei zum „Regime im Dritten Reich“ gelungen ist) unter der Schirmherrschaft vom EX-Verfassungsschutzvizepräsident Niedersachsens und immer noch Polizeipräsident Göttingens um dem Meinungsbildungsprozess entgegenzuwirken.

Uglydog

Symbolfoto: Wadenbeißer. (CC BY-SA 2.0) Autor: Irish Typepad

Spätestens als Jürgen Gückel, Reporter des Göttinger Tageblatt, seinen Kommentar „Mit falschen Fakten“ veröffentlichte wird auch der Bourgeoisie ein Licht aufgegangen sein wer harter Hund (der ist wieder im Landtag) ist. Und auch der Schwanz wurde im Göttinger Tageblatt (Gutachten des Spürhundexperten blamiert Ermittler) bloßgestellt, sein Vorgänger (Abgewargelt) dort ebenso.

 

Ja, die Welt war in Ordnung, der harte Hund hatte einen langen Schwanz.
Nach dem Regierungswechsel im niedersächsischen Landtag änderte sich das Kräfteverhältnis, seither wird der weiche Hund vom Schwanz gewedelt. Zwar war der weiche Hund von Gruppen und Bürger*innen angemahnt den Schwanz zu kupieren, von Paradigmenwechsel bei Abschiebungen und von Reformen des Verfassungsschutz zu bellen ist eine Sache, den Staatsschutz dabei auszuklammern eine andere, Veränderung wirklich zu vollziehen die Herausforderung.
knalltraumabullenpincherWenn also in Göttingen der Schwanz wedelt, führt es dazu, dass der weiche Hund dafür von der Partei des harten Hundes im Landtag kritisiert wird und das ist nicht erst seit den sogenannten Göttinger GAZA-Friedensdemos der Fall das die Partei des harten Hundes dem weichen Hund vorwirft versagt zu haben, sondern führte auch zu Debatten im Landtag mit dem weichen Hund als in Geismar ne Privat-Karre eines BSE-Beamten in Flammen aufging. Apropos Brandstiftung: Erfahrungsgemäß wird bei so was in alle Richtungen ermittelt, auch ob sich jemand warm saniert hat. Und warm war das ganz sicher, politisch heiß, zeitlich – zumindest aus der Sichtweise des Schwanz gut getrimmt und wirksam allemal.

Fahnen im Wind.

Und so begab es sich das in der Stadt die Wissen schafft, mal verhasste, mal als illegal bezeichnete Fahnen ihren Weg auf Straße fanden.
Das war zum einen die Nationalflagge Israels, die der Schwanz als Provokation ansieht und damit gewalttätige Übergriffe durch eine aufgewiegelte Volksmenge herunterzuspielen versucht, um im Anschluss das Gespräch mit betroffenen Jüdinnen und Juden in Göttingen zu suchen.
Und zum anderen erst jüngst ein mutmaßliches Zeigen einer mutmaßlich verbotenen Symbolik der PKK, wie sie zum Beispiel auf der Webseite des Verfassungsschutz seit 2007 zu sehen ist, bei einem Protestcamp am Gänseliesel. Gerade stehen dafür soll nun die Anmelderin des Camps, geradestehen werden jene „Aktivisten“ nicht die angetreten sind den Haufen auf zu mischen und ihr Fähnchen in den Wind halten um parteipolitische Achtungserfolge zu erringen.

Spannend bleibt ob der Schwanz ausdünnt, falls das neue Verfassungsschutzgesetz in Niedersachsen in Kraft tritt. Ein paar Haare hat der Schwanz aber auch in Göttingen schon lassen müssen…

Schuenmanns_Geist

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