SGB2 in Berlin. Jobcenter oder Stasi?

 

Update: Weitere Blogs berichten unter anderem Kotzendes Einhorn Das Kraftfuttermischwerk Gegen-Hartz.de und es gibt ein Radio-Interview das RBB Fritz mit Tapete führte.

Der vorsichtige Versuch (keine Rechtsberatung) einer Bewertung obigen Vorfalls in Berlin inkl. Tipps:

Handschriftliche eidesstattliche Erklärung das keine Einnahmen erzielt wurden. Eben Bringschuld kehren. Fragen nach Ausgaben sind zweifelhaft, es sei dem man ist selbstständig und damit u. U. Aufstocker (vorlegen von Einnahmenüberschussrechnung) zudem kein Präzedenzfall bekannt – sich die Zeit nehmen diesen zu schaffen und nicht nach 2 Jahren rumgezicke einknicken und sich auf gütliche Einigung einlassen. Die Frage nach der Meinungsäusserung grundsätzlich nicht beantworten (mal davon ab das es ein Songtext von dir ist, Tapete) – was allerdings nicht bedeutet die Frage zu ignorieren: Beschwerde bei Amtsleiter/in gegen Fallmanager/in einlegen, Büro des Bügermeisters informieren. Schafft das keine Abhilfe sich von unten nach oben durch Gerichte arbeiten -> bis BVG. In der Bürgerfragerunde im Rat eine Frage dazu stellen, die Frage allgemein halten – nicht personenbezogen die Frage stellen. Ala “ ist es in X zulässig das Fallmanager/in Fragen zu Meinungsäusserung stellen und kann sich Meinungsäusserung negativ auf Leistungsbezug auswirken“. Protokoll der Ratsitzung gut aufheben, auf schriftliche Antwort bestehen. Die Frage nach Schufa deutet auch (abgesehen von der Rechtschreibung, die auch Legasthenie begründet sein kann und daher toleriert werden sollte ) darauf hin das die geistige Verfassung der Verfasser*in obigen Schreibens im Bereich nach oben enormen Spielraum aufweist. Zudem macht sie/er eine akribische Arbeit – diese Textbausteine gibt es nicht. Der Gesetzgeber sieht nur den automatisierter Datenabgleich vor, vgl. §52 SGB II, von Schufa steht da nix. Grundsätzlich: Verständnis für Behördenmitarbeiter*innen entwickeln, die Leute haben eine Quote zu erfüllen – sonst haben sie ganz schnell den gleichen Einkommensstatus wie du oder ich. Ein Blick auf die Aktentürme dürfte genügen zu verstehen was sie/ihn belastet. Es gibt allerdings unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion und Herkunftsland gleichermassen das gemeine Arschloch – besonders häufig sind dies auffallend immer mehr Deutsche (Sarrazin wirkt) – diese Option mit in Betracht ziehen. Psychologiehandbuch des Terminators sagt: Wut ist besser als Verzweiflung – aber – Vorsicht: All u need is Love. Ausserdem ändert sich grade (2012) viel, manche Menschen haben mit dieser Metamorphose ihre Problemchen und entwickeln einen Beißreflex  (vgl. Wadenbeißer) – andere nennen dies Transzendenz – wir werden gewiss heraus finden was danach kommt auch ohne auf ein Majakalender zu schauen.

 

Liebe Grüße unbekannter Weise an Tapete. Hoffe konnte helfen und du schickst mir keine Abmahnung wegen der Verwendung obigen Bildes. ggf Impressum schauen :/ oder einfach sagen „lass den Scheiss“, dann mach ich es weg. Der Behörde sei an dieser Stelle angemerkt – es besteht ein erhebliches Öffentliches Interesse an dem verfassten Pamphlet, das Bild wurde bisher auf Facebook ~620 mal geteilt. Falls man ACTA oder den anderen gehirnzirrhotischen Rotz doch durchprügelt werd ich es merken – die Spiegelung des Blog befindet sich schon seit geraumer Zeit in Island.

Uli

 

P.S.:

Sowas ist in Göttingen undenkbar? Behördenwillkür soll es überall mal geben, einmal massiv erlebt, nach gütlicher Einigung den Amtshaftungsprozess eingestellt (werd ich nie wieder tun). Der Arbeitsvertrag des Fallmanagers wurde zudem nicht verlängert, was mir trotzdem leid tut. „Schüsse“ können nach hinten losgehen – in diesem Fall einfach darauf achten das Kimme und Korn auf einem gerichtet ist und die „Waffe“ dementsprechend präpariert wurde. Polemik- und Triggerwarnung: Vorsicht bei Heckler & Koch diese Waffen sind sehr zuverlässig – selbst mit deutschen Zertifkat in der Türkei produziert arbeiten sie in höchstem Maße genau (lässt sich anhand der ermordeten kurdischen Bevölkerung eruieren).

 

Ich mag Göttingen sehr! Heute besonders – selbst im Büro des Oberbürgermeisters heute – die Freundlichkeit pur beim Abgeben eines Brandbriefs. Manche Menschen bewahren sich ihre Leichtigkeit und gegenseitigen Respekt – Herr Wolfgang Meyer und seine Mitarbeiterinnen zähle ich ausdrücklich dazu.

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