„Schlachter-Tango“ Heute Theateraufführung im ThOP

via Göttinger Mailingliste:

Heute findet eine interessante Theateraufführung im Rahmen des Bündnis Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 27. Januar“ statt:

„Schlachter-Tango“

Theateraufführung von und mit Michael Grunert mit anschließendem Gespräch

Sonntag, 15. Januar 2012,18 Uhr
Theater im OP (ThOP), Käte-Hamburger-Weg 3, Göttingen
Eintritt ist frei!

Der Bielefelder Ludwig M. wird 1936 wegen Homosexualität von der Gestapo verhaftet. Als Jude überlebt er Buchenwald und Auschwitz. Nach dem Krieg muss er um die Anerkennung seiner Verfolgung als Jude kämpfen. In den 50er Jahren, am Rande der Legalität, eröffnet er das erste Schwulen­lokal in Hannover. Vor zehn Jahren las der Schauspieler Michael Grunert einen Artikel über Ludwig M. – seitdem ließ ihn dessen Biografie nicht mehr los. In seinem Solo-Stück zeichnet er die Lebensgeschichte eines Mannes nach, der sich seine Identität und Menschenwürde nicht nehmen ließ. Nach der Aufführung besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem Schauspieler.

Konzept und Spiel: Michael Grunert
Regie: Indira Heidemann, Michael Grunert
Dramaturgie und Text: Sebastian Zarzuzki

Veranstaltung von der queer-feministischen Gruppe FemKo in Kooperation mit der queeren Hochschulgruppe – homo, bi, trans*, inter und queer an der Universität Göttingen, sowie dem ThOP.

Gefördert durch den VNB – Verein Niedersächsischer Bildungs­initiati­ven, das Schwule Forum Nieder­sachen und das Land Niedersachsen

Zur Webseite des ThOP: http://www.thop.uni-goettingen.de/winter11_12/201201-schlachtertango.php

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Wenn ich ich mir was wünschen dürfte,
käme ich in Verlegenheit,
was ich mir den wünschen sollte,
eine gute oder schlechte Zeit.

Dieser Song wurde auf dem Abschiedskonzert nach Rio Reiser’s Tod 1996 per Videowand eingespielt und ist nur auf der Abschieds-CD „Abschied von Rio“ (1996) zu finden. Das Lied ist nicht von Rio Reiser komponiert oder getextet worden, sondern von Friedrich Hollaender für den Film „Der Mann, der seinen Mörder suchte“ (1930).

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