Udo Vetter: „Satire darf alles“ Teil 1: Satire

Udo Vetter, Rechtsanwalt und Blogger, gab in Zusammenhang mit der Causa Wulff ein Interview bei monero.de, das hier nachzulesen ist. Tenor des rechtsberatenden Interviews Satire darf alles! In den kommenden 2-3 Teilen will ich mir anschauen was Satire darf und was nicht oder anders formuliert – da Satire alles darf – wo fängt Satire an, wo endet sie, wann wird Satire zum Pasquill. Satire scheint eine Kunst – das wandern auf dem schmalen Grad zwischen Beifall und Knast. Sprichwörtlich – Kunst liegt immer im Auge der Betrachter*innen. In den Augen der Verspotteten wird Satire meist nur als eines empfunden werden: Als Schmähschrift – die Interpretation von Kunst, die Unterscheidung zwischen Satire und Schmähschrift bleibt wenn es Verspottete auf die Spitze treiben – Gerichten überlassen. Überspitzt formuliert: Justizia muss sich dann zwischen Gesinnungslumperei bzw. Zeugnis von undeutschem Geist und der Freiheit der künstlerischen Betätigung entscheiden.

Es folgt sachte Satire

Satire Ende

Hinweis: Bundespräsident Wulff wird nicht von Udo Vetter vertreten. Auch der Titel Bundespräsidentin im Zusammenhang mit seiner Gattin ist sehr überspitzt – früher war es zumindest in ländlichen Gebieten üblich das die Ehefrau des Dorfarztes auch mit Frau Doktor angesprochen – darauf soll überzeichnet angespielt werden. Letztlich war es, wenn man der Rekonstruktion einer Mailboxnachricht glauben schenken mag, Christian Wulff der mehrfach seine Frau federführend nannte.

Im nächsten Teil möchte die Interpretation der Augsburger Allgemeinen des Udo Vetter Interviews anschauen, den dort heißt es: Witze über Wulff können direkt ins Gefängnis führen. Auch beleuchten möchte im kommenden Teil was ein Aufruf zur Denunziation bewirken kann. Vorab soviel, egal wessen, irgend eines Advokaten Kasse wird voller und am Ende muss jemand in den Knast. Ja Knast, ob das am Ende wie in Nordafrika Blogger*innen sind oder Politiker wird die Zukunft zeigen. Auch gilt es den Unterschied zwischen Personen des öffentlichen Lebens und Privatpersonen herauszuarbeiten, weiteren Einfluss wird in einem der kommenden Teilen – Der Schutz der Familie – haben. Ich bin schon sehr gespannt, die Recherche ist für mich jetzt schon sehr aufschlussreich.

Der Beitrag wurde unter der Kategorie „Pasquill“ abgeheftet, da es bis heute hier keine Kat. Satire gibt. Betroffene mögen dies ignorieren, es sollte keinerlei Bedeutung für sie haben. Auf die Kunstberechtigung des Verfassers wird hingewiesen :) –> Kunstberechtigungsausweis Im Zweifelsfall können amtsärtzliche Gutachten aus den Jahren 1933-2011 vorgelegt werden.

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