Unverhältnismäsiges Polizeiaufgebot beim Castor-Strecken-Aktionstag in Göttingen

Bin heute der Einladung zum Castor-Strecken-Aktionstag in Göttingen gefolgt, ne halbe Stunde vorher fuhr ich mit dem Roller die „beliebten“ Seitenstraßen ab in denen wie gewohnt die Einsatzwagen der Polizei versteckt lauern falls „es los geht„.

In der Gesamtzahl konnte ich etwa 250 Polzeibeamte erkennen, am Bahnhof selbst, an dem zu diesem Zeitpunkt die Demonstration noch stattfindet, waren es etwa 100 Polizisten hinzu kommen etwa 15 Beamte in Zivil, teilweise von der Polizeidirektion Göttingen selbst, teilweise auch von anderen Behörden deren Namen ich mal als „Ghosts“ bezeichne.

Dem Aufgebot und dem geplanten Castortransporten entgegen standen etwa 150 friedliche Demonstranten im Alter zwischen 2-86 Jahren.

Also absolut unverhältnissmässiges Polizeiaufgebot. Wer Zweifel an den Zahlen hat, ist entweder Pirat und debatiert gern oder aber dem reicht ein Hundertwattverstärker nicht aus um zu hören. Fotografiert hab ich nicht den ganzen Polizei-Apparat, ist ja auch keine Bullenpage hier, um das mal deutlich klar zu machen!

Ein paar Eindrücke

Bilder in höherer Auflösung finden sich gepackt hier, falls jemand davon etwas veröffentlicht würde ich mich über eine Nachricht/Kommentar mit Belegexemplar oder Link freuen.

Piraten konnte ich indes bei der Demonstration nicht ausmachen, weder die der Antiatompiraten noch welche der Göttinger Vertretung. Ist ja auch nicht einfach wenn man sich erst vor wenigen Tagen von einer Aktion des Bündnisses distanziert (Piraten Hannover distanzieren sich) hat ohne überhaupt die Seite anzuhören oder sich über geplante Aktionen und Aufrufe informiert zu haben. Den Piraten nun auch noch bewusst das für die geplanten Demonstrationen im November mit heutigem Tag ein Versammlungsverbot herrscht. Auf der Mailingliste der Piratenpartei Niedersachsen äussert sich Beisitzer des Vorstands Jürgen Stemke dazu wie folgt sinngemäss: „Bleibt nur noch kein Picknick zu machen„.

4 thoughts on “Unverhältnismäsiges Polizeiaufgebot beim Castor-Strecken-Aktionstag in Göttingen

  1. Hi Uli,
    leider wirfst Du da ein paar Dinge durcheinander:
    1. Die Piraten Hannover haben die entsprechende PM geschrieben, nicht die AntiAtomPiraten.
    2. Gelesen, dass das Versammlungsverbot erst ab dem 07.11.2010 und nicht für die Großdemonstration & Co. am 06.11.2010 gilt? Nähere Infos dazu findest Du unter: http://linkentfernt – und nein, nur weil ich das jetzt hier schreibe, heisst es noch lange nicht, dass ich das gut finde.
    3. Zum Kommentar von Jürgen Stemke gehört der Link: http://www.youtube.com/watch?v=8w-Qu0xu3sQ – Anschauen & verstehen ;)

  2. Hi Kine,
    leider bist du durcheinander:

    Zu 1. Steht da, lesen
    zu 2. ist bekannt
    zu 3. ML ist verlinkt jeder kann sich ein Bild machen was ihr da abzieht

    Auf die Kritik gehst du nicht ein, du konterst lediglich mit Kritik zu Abschnitten die offens. nicht gelesen wurden. Dafür stehen Piraten; dumm drummherum debatieren und Scheise regnen lassen! Wo seid ihr denn gewesen? Und wenn ihr dort gewesen wäred, ausser Fähnchen winken und Flyer verteilen läuft da nix, billige Masche Stimmenfang. Kein Aufruf bei euch zu den Vorfeld-Demos in 95 Städten – und im Nachhinein Bilderaufruf und sich schmücken und orange Fähnchen einblenden.

    Regulär wollte ich dein Kommentar aus zweierlei Ursachen nicht freischalten:
    1. Antitompiraten schalten Kommentare nicht mehr frei weil – Zitat Dirk Schlüter auf ML-NDS: „es gab bisher zwei neue Kommentare, beide wollten lediglich Werbung für die, aus meiner Sicht, unglückliche „Schottern“ Pressemitteilung der Piraten Hannover machen

    2. Ein Link zu setzen auf die Bullerei hier auf meiner Page. Das macht sich hier nicht gut. Die Information hatte ich zudem verlinkt, hätte ich den Bullenlink hier haben wollen hätte ich wohl nicht den Blog der Gegner der die Anordnung und kritische Reflektionen enthält verlinkt.

    Nur durch Entfernung deines Hyperlink (http://linkentfernt) auf eine Page der EXIKUTIVE hab ich dann doch freigeschaltet.

    Zukünftiges Gestammel wird hier ignoriert, meine Zeit verschwende ich nicht mehr an Blender und Fallensteller, capiche.

    Ich schau euch an & erkenne euch ;)

  3. „Unverhältnismäsiges Polizeiaufgebot“
    Wieso? Weil es zu viele waren? Die Polizei hat den Auftrag die öffentliche Sicherheit herzustellen und das haben sie getan. Sind da hingefahren und niemanden gehindert zu demonstrieren. Dass die sich in Seitenstraßen „verstecken“ ist doch höchst lobenswert! Die haben sich verplant (auch die Polizei muss Geld sparen und wird nicht einfach aus Jux zu viele Leute schicken) und platzieren die Beamten dann so, dass keine Drohkollisse entsteht.
    Was hätten die denn besser machen können? Weniger Leute schicken? Die Planer haben nunmal keine Glaskugel und sind auch nur Menschen. Nach Hause gehen? Das funzt mit den Dienstvorschriften nicht so einfach.
    Ein „absolut unverhältnissmässiges Polizeiaufgebot“ sehe ich nicht und auf den Bildern sehen die Polizisten sehr entspannt und wenig einschüchternd aus.
    Vielleicht solltest du dich Fragen, ob du nicht ein etwas überzeichnetes Feindbild in deinem Vorurteilscache hast.

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